Der Ursprungweg ist seit Beginn der Wandersaison gesperrt.
Wir haben natürlich keine Freude damit. Aber zur Zeit schaut es so aus, dass dieser beliebte Weg noch länger, eventuell überhaupt nicht mehr geöffnet wird.
Wir sind heuer mit dem Landesgeologen bereits zweimal den Weg abgegangen und verlassen uns natürlich auf seine Meinung. Auch selber kann man erkennen, was sehr bedenklich stimmt.
Die Schotterhalde droht abzurutschen. Man kann auch erkennen, dass im obersten Bereich die Humusschicht bereit über den Schotter hängt. Diese Schicht ist bereits ausgehöhlt und steht unmittelbar vor dem Abrutschen. Dann werden Hunderte oder Tausende Kubikmeter Schotter in Bewegung gesetzt, die auf den Weg rutschen werden.
Im Frühjahr sind in den letzten Jahren ständig Steine in Tischgröße von den Scharern, Name des Berge links davon, auf den Weg gestürzt. Der Weg ist wegen des Wintergatters bis Mitte Mai seit Jahren gesperrt. Da war das noch nicht das große Problem. Heuer kamen aber nach starken Regenfällen Mai/Juni wieder einige Steine dazu. Die gefährlichste Zeit ist natürlich ein Begehen während und nach Starkregen.
Diese Felsstürze hörst du sogar manchmal, wenn du beim Mittereckerstüberl im Gastgarten sitzt, aber auch bei Schönwetter.
Der Ursprungweg besteht bereits nachweislich seit 1924, Eröffnung des Hochkogelhauses.
In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde vom Jagdpächter die Holzknechtstube oberhalb des Riesweges in eine Fütterung umgebaut. In der Vergangenheit wurde wiederholt die Auflassung des Ursprungweges angestrebt. Wir haben das durchgestanden und mit viel Einsatz für den Erhalt des Weges im Sinne unserer Besucher gekämpft.
Variante Almweg: Gehzeit 10 min länger (!) als Ursprungweg bis zum Mittereckerstüberl, du gehst immer im Schatten und der Weg ist nicht so steil wie der Ursprungweg.
Erwin Zeppetzauer, Wegewart der Naturfreunde Ebensee
Ebensee, 12.7.2026
ZVR: 111827486
Ausgangspunkt: Parkplatz „Schwarzenbach“
Über Almweg, vormals "Winterweg", Gehzeit ca. 50-60 Minuten
Über "Ursprungweg" in ca. 40-50 Min. erreichbar.
Anforderungen: leichte Wanderung
Anforderungen: Für diese leichte Bergwanderung auf gut markiertem, herrlich angelegtem Weg ist festes Schuhwerk empfohlen. leichte Wanderung
Mit dem Auto bis Ebensee, B 145 Abfahrt Offensee, weiter Richtung Offensee, nach ca. 2,5 km (am Hügel) rechts abbiegen, der Straße folgen (Weg. Nr 211), ab dem E-Werk geht es noch knapp 2 km bis zum Schwarzenbachparkplatz weiter.
Anstieg über „Winterweg“ - Dieser alte Almweg zweigt nach 15 Min. Gehzeit von der Forststraße rechts ab (siehe Hinweisschild „Winterweg“). Die Gehzeit beträgt ca. 50-60 Min.
Eine weitere Variante führt nach der Abzweigung zum "Winterweg" noch etwa 200 m den "Ursprungweg" (Forststraße) weiter. Aufgrund akuter Steinschlaggefahr ist dieser Weg ab dort gesperrt, es gibt jedoch eine kurze, aber steile Umgehung zum "Winterweg" (Hinweisschilder!) Höhenunterschied: 272 m
Hinweis: Die Umgehung zum Winterweg (siehe Variante) nach der Wegsperre dauert zwar nur etwa 5 Minuten, ist jedoch sehr schmal und steil. Einkehrmöglichkeit: Mittereckerstüberl (Öffnungszeiten beachten)
Viele Besucher des Hochkogelhauses schätzen es, dass sie ihren vollbepackten Rucksack vom Mitterecker aus mit einer Materialseilbahn zur Hütte transportieren können.
Dieses Transportmittel wurde in den Jahren 1958 - 1961 errichtet, damit die Versorgung des Hochkogelhauses verbessert wird. Nach Fertigstellung der Seilbahn bauten findige Köpfe eine bestehende funktionslose Bauhütte in eine Jausenstation aus, die sich innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für Wanderer, Musikanten und Freunde bodenständiger Küche entwickelt hat.
Holzknechtnocker sind eine Spezialität der Wirtin, und die Wildpartien an den Wochenenden nach der Jagdsaison sind weit über Ebensee hinaus bekannt.
Am Ende der Forststraße ist eine kleine Talsperre zu sehen, an der in einer Rohrleitung Wasser zum Kraftwerk Offensee 1 abgeleitet wird. Über einen Steg wird der Schwarzenbach überquert, und man gelangt über einen Riesweg ins Niedermitterecker. Rieswege dienten wie Holzriesen früher zur Holzbringung.
Anstatt hölzerner Halbröhren (Holzriesen) wurden breite Wege angelegt, oft nur an der Talseite durch je einen liegenden Stamm begrenzt, der das Ausbrechen abgelassener Stämme verhinderte. An diese alte Wirtschaftsform erinnert auch eine am Weg liegende Holzknechtstube, die in eine Hochwildfütterung und eine Jagdhütte umfunktioniert wurde. Nach ein paar Minuten ist das Mittereckerstüberl erreicht.